Gesponsord artikel

Wie reduziert die Überwachung des Zwischenraums Risiken bei doppelwandigen Kraftstofftanks?

Wie reduziert die Überwachung des Zwischenraums Risiken bei doppelwandigen Kraftstofftanks?

Bei doppelwandigen Tanks registriert das Überwachungssystem des Zwischenraums plötzliche Veränderungen eines kontrollierten Parameters. Das System meldet Unregelmäßigkeiten und ermöglicht dem Betriebspersonal eine schnelle Reaktion sowie die Durchführung geeigneter Diagnosemaßnahmen.

Auch lesenswert: Wie wirken sich vordere Stoßstangen auf die Fahrzeugsicherheit aus?

Je nach Ausführung der Automatisierungstechnik kann ein Alarmsignal mit zusätzlichen Schutzfunktionen verknüpft werden, beispielsweise mit dem Abschalten von Pumpen oder dem Schließen von Ventilen. Dabei handelt es sich jedoch nicht um eine Funktion, die automatisch aus dem Überwachungssystem selbst resultiert.

Auch lesenswert: Moderne Fertigungstechnologien für Abrollplattformen

Die Kontrollprozedur erlaubt es, Messwerte zu überprüfen und anschließend die Ursache einer festgestellten Veränderung zu bestimmen. Wird eine Undichtigkeit des Innentanks bestätigt, kann die Anlage gesichert und bis zur Durchführung notwendiger Arbeiten außer Betrieb genommen werden.

Auch lesenswert: Reinigung und Pflege von Lederfußmatten in Lastwagen

Dieses Szenario verdeutlicht die Bedeutung moderner Überwachungssysteme in industriellen Anlagen.

Die Lagerung von Kraftstoffen und anderen Medien mit besonderen Anforderungen an die Aufbewahrung erfordert mehrstufige Schutzmaßnahmen. Eine geeignete Tankkonstruktion, die Überwachung des Zwischenraums, passende Messtechnik sowie regelmäßige Inspektionen tragen dazu bei, Ausfallrisiken zu minimieren und die Umwelt vor möglichen Folgen einer Undichtigkeit zu schützen.

Aufbau doppelwandiger Tanks und die Funktion des Schutzraums

Industrielle doppelwandige Tanks bestehen aus einem Innentank zur Lagerung des Mediums und einem äußeren Mantel, der als zusätzliche Schutzbarriere dient. Der Zwischenraum zwischen beiden Hüllen ist ein wesentlicher Bestandteil der Konstruktion und kann zur Dichtheitsüberwachung genutzt werden.

In diesem Bereich werden hierfür entsprechende Komponenten installiert, darunter Messleitungen und Sensoren, die mit Überwachungseinrichtungen zusammenarbeiten. Die konkrete Lösung hängt ab von:

  • der Konstruktion des Tanks,

  • der Art des gelagerten Mediums,

  • der gewählten Methode zur Dichtheitsüberwachung.

Die Innenhülle wird aus Werkstoffen gefertigt, die auf die Eigenschaften des gelagerten Mediums und die Betriebsbedingungen abgestimmt sind. Je nach Projekt kommen Kohlenstoffstahl oder Edelstahl zum Einsatz. Die Werkstoffwahl berücksichtigt unter anderem Anforderungen an Festigkeit, Korrosionsbeständigkeit und die Eigenschaften des Mediums.

Der Außenmantel bildet eine zusätzliche Sicherheitsbarriere und begrenzt die Auswirkungen eines möglichen Lecks im Innentank. Gleichzeitig ermöglicht diese Konstruktion die Überwachung des Zwischenraums und damit die frühzeitige Erkennung von Unregelmäßigkeiten.

Bei unterirdischen Tanks spielen zudem die ordnungsgemäße Vorbereitung des Untergrunds sowie ein geeigneter Korrosionsschutz eine wichtige Rolle. In den Lösungen von CGH Group wird die Oberfläche bis zum Reinheitsgrad Sa 2,5 vorbereitet und anschließend mit einer Polyurethanbeschichtung versehen, die eine Durchschlagsfestigkeit von 10 kV erreicht. Dieses Schutzsystem wird entsprechend den vorgesehenen Betriebsbedingungen ausgewählt. 

Funktionsweise der Messtechnik und Besonderheiten gelagerter Medien

Die Überwachung des Zwischenraums dient in erster Linie der Erkennung von Veränderungen, die auf eine Undichtigkeit einer der beiden Tankwände hinweisen können.

Je nach eingesetzter Technologie basiert die Kontrolle beispielsweise auf der Messung von Druck, Unterdruck oder dem Niveau eines Kontrollmediums.

In Systemen mit Drucküberwachung kann eine Abweichung des überwachten Werts vom festgelegten Bereich einen Alarm auslösen. Das System erfasst die Anomalie, während die weiteren Maßnahmen von der Konfiguration der jeweiligen Anlage, den Automatisierungssystemen und den geltenden Betriebsverfahren abhängen.

Das Überwachungssystem selbst sollte daher nicht mit einer automatischen Steuerung von Ventilen oder Pumpen gleichgesetzt werden. In bestimmten Anlagen kann das Signal der Leckageerkennung zwar in Schutz- und Automatisierungssysteme integriert werden, Umfang und Funktionalität hängen jedoch stets vom jeweiligen Projekt ab.

Ein wesentlicher Vorteil moderner Überwachungslösungen besteht in der Möglichkeit, Betriebsdaten aufzuzeichnen und zu archivieren. Die Analyse historischer Daten kann die Diagnose erleichtern und helfen, mögliche Probleme frühzeitig zu erkennen.

Die gewählte Überwachungsmethode sollte immer auf die Tankkonstruktion und die Eigenschaften des gelagerten Mediums abgestimmt sein. Bei Kraftstoffen und chemischen Stoffen spielen unter anderem physikalisch-chemische Eigenschaften, Betriebstemperaturen, Werkstoffanforderungen und die Umgebungsbedingungen am Aufstellungsort eine wichtige Rolle.

Auswahl von Werkstoffen und Schutzsystemen

Die Auswahl geeigneter Werkstoffe und Schutzsysteme gehört zu den grundlegenden Aspekten bei der Planung von Kraftstofflagertanks. Eine universelle Lösung für alle Medien existiert jedoch nicht.

Die Eigenschaften des Mediums, die Lagertemperatur sowie die vorgesehenen Betriebsbedingungen beeinflussen die Wahl der Stahlsorte, des Beschichtungssystems und weiterer Komponenten der Anlage.

Dies gilt auch für Kraftstoffe mit biogenen Bestandteilen. Deren Einfluss auf die verwendeten Werkstoffe sollte immer im Kontext des konkreten Mediums und des jeweiligen Projekts bewertet werden.

Daher sollte die Verwendung von Edelstahl, einer bestimmten Beschichtung oder eines anderen Korrosionsschutzsystems nicht als allgemeingültige Empfehlung verstanden werden. Die endgültige Lösung muss auf den technischen Anforderungen, den Projektvorgaben und den geplanten Betriebsbedingungen basieren.

Technische Prüfung und moderne Fertigungsprozesse

Vor der Inbetriebnahme eines Tanks sind die vorgeschriebenen Prüfungen und Kontrollen durchzuführen, die sich aus geltenden Vorschriften, technischen Unterlagen und den Anforderungen des jeweiligen Behälters ergeben.

Für Anlagen, die einer technischen Überwachung unterliegen, können entsprechende Prüfungen durch die zuständigen Überwachungsstellen durchgeführt werden. Ein positives Prüfergebnis kann die Grundlage für die Freigabe des Betriebs bilden, sofern alle Anforderungen erfüllt sind.

Ebenso wichtig ist die vollständige technische Dokumentation, die Informationen zur Konstruktion, zu den verwendeten Werkstoffen, zur Fertigung sowie zu den vorgeschriebenen Prüfungen enthält.

Die Dokumentationsanforderungen hängen von der Art des Behälters, seinem Verwendungszweck und den geltenden gesetzlichen Bestimmungen ab.

Die CGH Group fertigt industrielle Tanks mit Volumina von bis zu 1.500 m³ und nutzt dabei moderne automatisierte Fertigungstechnologien. Für Konstruktionen aus austenitischen Stählen kommen zugelassene Schweißverfahren zum Einsatz, die die Herstellung anspruchsvoller Behälter für die Kraftstoff- und Prozessindustrie ermöglichen. 

Bei Projekten, die nach bestimmten Normen oder internationalen Standards ausgeführt werden, werden die verwendeten Lösungen jeweils an die Projektanforderungen und Zielmärkte angepasst. Dies gilt auch für ASME-Anforderungen, die nur dann zur Anwendung kommen, wenn sie durch das jeweilige Projekt gefordert werden.

Nach der Fertigung können die Behälter mit geeigneten Korrosionsschutzsystemen ausgestattet werden. Die Auswahl des Schutzsystems richtet sich nach dem Einsatzbereich, den Umgebungsbedingungen und den technischen Vorgaben.

Die Bedeutung regelmäßiger Wartung für den Schutz der Infrastruktur

Die Dichtheitsüberwachung von doppelwandigen Tanks ist ein Bestandteil eines umfassenderen Sicherheitskonzepts. Ihre zuverlässige Funktion setzt eine fachgerechte Planung, die korrekte Installation der Messtechnik sowie regelmäßige Kontrollen voraus.

Ebenso wichtig ist die Erhaltung des technischen Zustands der Tankkonstruktion und der eingesetzten Schutzsysteme. Inspektionen und Wartungsmaßnahmen sollten gemäß technischer Dokumentation, Betriebsanweisungen und gesetzlichen Anforderungen erfolgen.

Jede Änderung an den Einstellungen der Mess- oder Automatisierungstechnik sollte in Übereinstimmung mit den freigegebenen technischen Unterlagen erfolgen.

Eine ordnungsgemäß betriebene Anlage hilft dabei, Fehlalarme, vorzeitigen Verschleiß von Komponenten und ungeplante Stillstände zu vermeiden.

Die doppelwandige Konstruktion, die Überwachung des Zwischenraums, geeignete Werkstoffe und Schutzbeschichtungen sowie regelmäßige technische Kontrollen bilden zusammen ein mehrstufiges Sicherheitskonzept. Die richtige Kombination dieser Maßnahmen erhöht die Sicherheit bei der Kraftstofflagerung und reduziert potenzielle Auswirkungen von Störungen auf Umwelt und Infrastruktur.